Industrielle Regalanlagen
Belastungsschilder für Regalanlagen
Sobald in einem Regal die Fachlast 200 kg oder die Feldlast 1.000 kg übersteigt, verlangt die DGUV Regel 108-007 eine gut sichtbare Angabe der zulässigen Belastungen. Rejuva erstellt und montiert Belastungsschilder für Regalanlagen aller Fabrikate und Bauarten, auch dort, wo die Herstellerunterlagen längst nicht mehr auffindbar sind.
Was auf einem Belastungsschild steht
Ein Belastungsschild, oft auch Traglastschild genannt, nennt die zulässige Fachlast und die zulässige Feldlast der Anlage und in der Regel dazu Hersteller, Regaltyp und Baujahr. Es hängt gut sichtbar am Regal, sodass jeder, der einlagert, die Grenzen kennt, ohne in Unterlagen suchen zu müssen. Die DIN EN 15635 führt diese Kennzeichnung als Teil des sicheren Betriebs einer Regalanlage.
Die Angaben gelten je Konfiguration, nicht je Regal an sich. Werden Traversen umgehängt oder Ebenen ergänzt, ändern sich die zulässigen Lasten, und das Schild muss der neuen Konfiguration folgen. Ein Belastungsschild, das einen früheren Zustand beschreibt, ist darum nicht besser als gar keines, sondern schlechter: es gibt eine falsche Sicherheit an.
Ab wann die Kennzeichnung Pflicht ist
Die DGUV Regel 108-007 setzt die Schwelle bei einer Fachlast über 200 kg oder einer Feldlast über 1.000 kg. In der Praxis liegt damit so gut wie jedes industrielle Palettenregal darüber, und auch viele Fachboden- und Schwerlastanlagen.
Fehlende oder veraltete Belastungsschilder gehören zu den häufigsten Befunden einer Regalprüfung, und sie sind zugleich das, was einer Aufsichtsperson oder der Berufsgenossenschaft beim ersten Rundgang auffällt, noch bevor jemand ein einzelnes Bauteil ansieht. Gemessen an dem, was ihr Fehlen signalisiert, ist die Kennzeichnung eine der günstigsten Maßnahmen im ganzen Lager.
Wenn die Unterlagen zur Anlage fehlen
Bei älteren oder aus mehreren Quellen gewachsenen Anlagen sind die Herstellerangaben oft nicht mehr vorhanden. Dann müssen die Daten für das Schild erst ermittelt werden: Bauart und Hersteller, Rahmentyp, Profilstärke sowie die Feld- und Traversenkonfiguration werden vor Ort aufgenommen, und die zulässigen Belastungen werden aus Herstellerunterlagen oder einer technischen Bewertung abgeleitet. Rejuva übernimmt diese Aufnahme zusammen mit der Erstellung und Montage der Schilder. Eine Anlage, deren Tragfähigkeit sich nicht belegen lässt, gehört allerdings zuerst bewertet und dann beschildert, nicht umgekehrt.
Wo ein Lager seine Beschriftung insgesamt erneuert, liefert und montiert Rejuva neben den Belastungsschildern auch die Regalkennzeichnung für Stellplätze, Gänge und Ebenen, in Materialien, die Staub, Temperatur und Betrieb aushalten.
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Regalprüfung
Dieselbe Pflicht aus derselben Regel. Die jährliche Prüfung nach DIN EN 15635, bei der die Kennzeichnung mit auf dem Prüfzettel steht.
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Regalplanung und Umbau
Nach jedem Umbau gelten neue Belastungswerte, und die Schilder müssen der neuen Konfiguration folgen.
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Eine Regalanlage wird nicht nur gekauft: sie muss nach Planung montiert, im Betrieb geprüft, nach einem Anfahrschaden repariert und beim Standortwechsel umgesetzt oder verwertet werden.
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