Rejuva . Industrieflächen wieder fit machen, in ganz Europa

Industrielle Regalanlagen

Verschieberegale

Bei einem Verschieberegal stehen die Regalzeilen auf verfahrbaren Unterwagen, und aus den festen Bediengängen einer statischen Anlage wird ein einziger Gang, der sich dort öffnet, wo gerade zugegriffen wird. Auf derselben Fläche lässt sich so deutlich mehr unterbringen, oder derselbe Bestand auf deutlich weniger Fläche. Rejuva plant und montiert Verschieberegalanlagen herstellerunabhängig, vom Schienensystem bis zur Abnahme.

Hohe Palettenregalzeilen mit Bediengängen in einem voll belegten Lager

Wie ein Verschieberegal funktioniert

Die Regalzeilen stehen auf Unterwagen, die auf im Boden verlegten Schienen laufen. Zum Zugriff werden die Zeilen zur Seite gefahren, bis sich der Gang an der gewünschten Stelle öffnet; alle übrigen Zeilen stehen währenddessen dicht aneinander. Kleinere Anlagen werden von Hand über eine Kurbel bewegt, schwere Anlagen elektrisch, mit einer Steuerung am Regal oder per Funk, und mit Sicherheitseinrichtungen, die den geöffneten Gang während des Zugriffs freihalten.

Der Unterbau ist dabei ein gewöhnliches Regalsystem. Verschieberegale werden auf Basis von Palettenregalen, Kragarmregalen oder Fachbodenregalen gebaut, je nachdem, ob Paletten, Langgut oder Kleinteile gelagert werden. Die Verschiebetechnik ist die Ergänzung darunter, nicht ein eigenes Regal darüber.

Wo Verschieberegale stark sind und wo nicht

Ihr Argument ist der Preis der Fläche. Im Kühl- und Tiefkühllager ist jeder Quadratmeter teuer konditioniert, und ein Gang, der nur gelegentlich gebraucht wird, kostet dort dauerhaft Energie. In Ersatzteil- und Langzeitlagern, in Archiven und überall, wo viel Bestand selten bewegt wird, verwandelt die verfahrbare Bauweise Gangfläche in Stellplätze. Auf Kragarmbasis gilt dasselbe für Langgut, das in statischen Anlagen besonders viel Gangbreite verlangt.

Die Grenze liegt beim Durchsatz. Ein Verschieberegal öffnet einen Gang zur Zeit, und wer ständig parallel an vielen Stellen zugreifen muss, wartet auf die Anlage statt auf den Stapler. Für schnelldrehende Sortimente bleibt darum eine statische Anlage oder ein Durchlaufregal die bessere Wahl, und zu einer ehrlichen Planung gehört, das vorher zu sagen und nicht nachher.

Was eine Verschieberegalanlage kostet

Einen belastbaren Preis gibt es erst nach der Aufnahme vor Ort, denn die Kosten hängen an Dingen, die kein Katalog kennt: am Unterbau und seiner Traglast, an Länge und Gewicht der Zeilen, an der Wahl zwischen Hand- und Elektroantrieb, an den Bodenarbeiten für die Schienen und an der Steuerung. Seriös beziffern lässt sich das erst, wenn Fläche und Bestand aufgenommen sind.

Gerechnet werden muss die Anlage außerdem gegen ihre Alternative, und die heißt selten neues Regal, sondern meist mehr Fläche: ein Anbau, eine zusätzliche Halle oder ein Umzug. Erst in diesem Vergleich zeigt sich, ob sich die Verschiebetechnik für Ihren Standort trägt, und genau diese Rechnung stellt Rejuva mit Ihnen auf.

Verschieberegal oder Durchlaufregal: zwei Bedeutungen von dynamisch

Ein Teil des Marktes nennt Verschieberegale dynamische Regalsysteme, weil sich hier die Regale selbst bewegen. Auf dieser Website bezeichnet der Begriff etwas anderes, nämlich Durchlaufregale, in denen die Ware auf geneigten Rollenbahnen durch Schwerkraft nachrückt, während das Regal steht. Beide Systeme verdichten die Lagerung und lösen doch verschiedene Probleme: das Verschieberegal spart Gänge bei seltenem Zugriff, das Durchlaufregal beschleunigt den Fluss bei hohem Umschlag.

Die beiden Systeme im Katalog

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