Rejuva . Industrieflächen wieder fit machen, in ganz Europa

Sicherheit und Compliance

Bodenmarkierungen

Die Markierung sagt jedem im Gebäude, wo er gehen, fahren und abstellen darf, und sie tut das ohne ein einziges Wort. Wer die Orientierung im Betrieb dem Zufall überlässt, riskiert Unfälle, Verzögerungen und Kosten, die anderswo im Betriebsergebnis auftauchen.

Gelbe Schraffurmarkierung auf einem Hallenboden neben einer Regalzeile

Warum eine geplante Bodenkennzeichnung

In Lagerhallen, Produktionsstätten und auf Betriebsgeländen schaffen Bodenmarkierungen klare Strukturen: Sie trennen Fußgänger- von Fahrzeugbereichen, kennzeichnen Gefahrenzonen und leiten Personal wie Besucher sicher durch das Gebäude. Eine durchdachte Bodenkennzeichnung ist damit keine optionale Maßnahme, sondern Teil eines funktionierenden Betriebskonzepts.

Rejuva plant und realisiert Bodenmarkierungsprojekte für Industriekunden in ganz Europa und begleitet den gesamten Prozess von der ersten Bestandsaufnahme bis zur abgeschlossenen Ausführung.

Die drei Bereiche, die wir markieren

Jeder folgt eigenen Vorschriften, eigenen Materialien und meist eigenen Zeitfenstern, weshalb sie getrennt beschrieben sind.

Was eine professionelle Markierung bewirkt

Klar abgegrenzte Bereiche für Fußgänger, Fahrzeuge und Gefahrenzonen senken das Unfallrisiko spürbar, und farbige Warnmarkierungen machen kritische Bereiche sofort erkennbar, unabhängig von der Muttersprache der Mitarbeitenden. Piktogramme, Pfeile und Farbcodes kommunizieren ohne Sprache, was in Betrieben mit mehrsprachiger Belegschaft ein praktischer Vorteil ist.

Vor Beginn jedes Projekts entsteht ein Markierungsplan auf Basis Ihrer Fläche und Ihrer Anforderungen, mit dem sich Stell-, Lager- und Verkehrsflächen sinnvoll aufteilen lassen. Eindeutige Wegführungen helfen Staplerfahrern, Lageristen und Lieferanten, sich zu orientieren, und ersparen dem Betrieb den Suchaufwand, der sonst jeden Tag anfällt.

Gelb-schwarzes Warnpiktogramm für Staplerverkehr auf einem Betonboden

Rechtliche Grundlagen

Betreiber von Lagerhallen und Industrieanlagen sind verpflichtet, Verkehrswege, Gefahrenbereiche und Fluchtwege deutlich zu kennzeichnen. Die Grundlage auf europäischer Ebene ist die Richtlinie 92/58/EWG. In Deutschland regelt die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A1.3 die konkreten Anforderungen; Österreich und die Schweiz haben dafür eigene Regelwerke, die wir für den jeweiligen Standort heranziehen.

Nach ASR A1.3, Punkt 5.2, sind permanente Hindernisse und Risikobereiche mit gelb-schwarzen Streifen zu kennzeichnen, temporäre mit rot-weißen. Fahrwege müssen nach Punkt 5.3 abhängig von Breite und Neigungswinkel markiert werden, und alle Kennzeichnungen müssen dauerhaft erkennbar sein und regelmäßig auf ihren Zustand geprüft werden.

  • Rot: Verbote und unmittelbare Gefahren
  • Gelb: Warnhinweise und erhöhte Sorgfaltspflicht
  • Blau: Gebote und vorgeschriebene Verhaltensweisen
  • Grün: Sicherheitseinrichtungen, Ausgänge, Erste-Hilfe-Stationen

Arten von Bodenmarkierungen

Je nach Untergrund, Belastung und Einsatzzweck kommen unterschiedliche Systeme infrage.

  • Farbe und Folie

    Die gängigste Lösung für Lagerhallen und Produktionsflächen. Wie lange sie hält, hängt stark von der Untergrundqualität und der verwendeten Beschichtung ab, weshalb der Boden vor der Ausführung sorgfältig vorbereitet wird.

  • Bodenmarkierungsband

    Für Bereiche, in denen sich das Layout regelmäßig ändert, oder als schnell umsetzbare Lösung. Hochwertiges Band aus Kunststoff ist abriebfest und haftet auch auf glattem Untergrund zuverlässig.

  • Markierungsplatten

    In Schwerlastbereichen, in denen Stapler und schwere Fahrzeuge regelmäßig über die Kennzeichnung fahren, sind bruchfeste Bodenplatten die langlebigste Option.

  • Piktogramme und Symbole

    Pfeile, Fußabdrücke und Warnsymbole ergänzen linienbasierte Markierungen und verbessern die Orientierung, ohne dass zusätzlich beschildert werden muss.

Unsere Vorgehensweise

  1. Bestandsaufnahme vor Ort

    Analyse des Untergrunds, Zustand der bestehenden Markierungen und Abstimmung von Farbwahl, Layout und Normkonformität.

  2. Vorbereitung der Fläche

    Reinigung, Behandlung von Unebenheiten und Rissen und fachgerechtes Abtragen der Markierungen, die entfernt oder neu positioniert werden.

  3. Ausführung

    Die Markierung beginnt erst, wenn der Untergrund die nötige Qualität hat, weil sonst nicht die Farbe versagt, sondern der Boden.

  4. Prüfung und Freigabe

    Abgleich des Ergebnisses mit den vereinbarten Anforderungen, bevor die Fläche wieder in Betrieb geht.

Ein Projekt bleibt selten bei einer einzigen Disziplin. Diese Leistungen werden am häufigsten zusammen mit dieser geplant.

Ein Projekt im Kopf?

Beschreiben Sie, was in der Halle passieren muss, und wir melden uns mit einem Vorgehen, dem Spezialisten, der es ausführen würde, und einem Budget, mit dem Sie arbeiten können.