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Verladetechnik

Überladebrücken

Die Überladebrücke gleicht den Höhenunterschied zwischen Halle und Ladefläche aus und trägt jeden Stapler, der darüberfährt. Sie entscheidet damit über den Takt der Verladestelle und über einen guten Teil ihrer Sicherheit.

Lippe einer Überladebrücke, die auf der Ladefläche eines Aufliegers aufliegt

Neutrale Auswahl statt Herstellerbindung

Rejuva begleitet jede Projektphase, von der ersten Beratung über die Planung bis zu Montage und Wartung, und wählt dabei aus dem Angebot mehrerer Hersteller aus. Ohne Bindung an eine Marke richtet sich die Empfehlung nach Ihren Anforderungen und danach, was tatsächlich lieferbar ist.

Das ist bei Überladebrücken mehr als eine Haltung: Brücke, Torabdichtung und Tor müssen zusammenpassen, und die beste Kombination kommt selten aus einem einzigen Programm.

Überladebrücken nach Betriebsart

  • Hydraulische Überladebrücke

    Bedienung per Knopfdruck, ausgelegt für intensive Nutzung. Mit Traglasten bis zu 8 Tonnen und präziser Höhenverstellung bewältigt sie große Höhenunterschiede zwischen Ladefläche und Rampe.

  • Mechanische Überladebrücke

    Die wirtschaftliche Lösung für geringe bis mittlere Belastung. Sie arbeitet ohne Stromanschluss und ist damit auch dort einsetzbar, wo keine Zuleitung liegt.

  • Klappkeil-Brücke

    Eine automatisch ausklappende Lippe stellt die Verbindung zur Ladefläche her. Bewährt, robust und bei standardisierten Fahrzeughöhen sehr wirksam.

  • Vorschub-Brücke

    Die ausfahrbare Lippe schiebt bis zu 1000 mm vor und erlaubt es, die Ladefläche bis zur Stirnwand zu nutzen, was vor allem beim Containerumschlag und bei gemischten Fahrzeugtypen zählt.

Nach Bauform

  • Ortsfeste Überladebrücke

    Fest in die Rampe eingebaut, mit der höchsten Stabilität und dem besten Komfort. Die Wahl für Standorte mit regelmäßigem, hohem Verladeaufkommen.

  • Fahrbare Überladebrücke

    Auf Rädern oder Schienen montiert, zwischen mehreren Positionen versetzbar und während des Betriebs fixiert. Der Kompromiss zwischen Beweglichkeit und Stabilität.

  • Mobile Verladerampe

    Für Betriebe ohne feste Rampe oder für temporäre Verladestellen, schnell positioniert und als hydraulische oder mechanische Variante erhältlich.

Wenn es weniger um die Bauform als um die Andocksituation geht, etwa beim Container oder auf dem Hof, ist die Seite zur Ladebrücke der bessere Einstieg.

Von der Analyse bis zur Inbetriebnahme

  1. Bedarfsanalyse und Beratung

    Anforderungen aufnehmen, Standort besichtigen und herstellerneutral beraten, mit einem Konzept, das zu Fahrzeugen und Frequenz passt.

  2. Planung und Angebot

    Technische Planung, CAD-Zeichnungen und ein Festpreisangebot mit abgestimmter Terminplanung.

  3. Beschaffung und Vorbereitung

    Bestellung, Koordination der Liefertermine, Genehmigungen und Vorbereitung der Baustelle.

  4. Montage und Inbetriebnahme

    Fachgerechte Montage, Prüfung und Abnahme, Einweisung der Beschäftigten und die vollständige Dokumentation.

Häufig gestellte Fragen

Welche Überladebrücke passt zu meinem Betrieb?

Das hängt von den Fahrzeugen, vom Ladevolumen, von der Häufigkeit der Nutzung und von den baulichen Gegebenheiten ab. Hydraulische Systeme lohnen sich bei intensiver Nutzung, mechanische sind bei gelegentlichem Umschlag wirtschaftlicher. Die Auslegung erfolgt anhand Ihrer Daten.

Wie lange dauert die Montage?

Das hängt von der Bauform und von den baulichen Voraussetzungen ab: eine mobile Brücke steht schnell, eine fest eingebaute hydraulische Anlage braucht Bodenarbeiten. Den Zeitplan für Ihren Fall nennen wir im Angebot, wenn er auf Ihrem Standort beruht und nicht auf einem Durchschnitt.

Welche Wartung ist vorgeschrieben?

Vorgeschrieben ist die jährliche Prüfung durch eine sachkundige Person. Hydraulische Systeme brauchen zusätzlich die regelmäßige Wartung der Hydraulikkomponenten; mechanische sind wartungsärmer, sollten aber auf Verschleiß kontrolliert werden. Wartungsverträge gibt es für alle Systeme.

Lassen sich bestehende Rampen nachrüsten?

In den meisten Fällen ja. Je nach vorhandener Rampenkonstruktion kommen Auflegerlösungen oder vollintegrierte hydraulische Systeme infrage. Was möglich ist, entscheidet die Besichtigung vor Ort.

Arbeitet Rejuva im ganzen deutschsprachigen Raum?

Ja, in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über regionale Partner und mobile Serviceteams bleiben die Anfahrtswege kurz, von der Beratung bis zum Service.

Die Ausrüstung der Verladestelle

Vier Bauteile, die zusammen entschieden werden: die Überladebrücke bestimmt den Takt, die Torabdichtung die Energiekosten, das Tor die Dichtheit und die Rampe, was ohne Rampe überhaupt verladen werden kann.

Ein Projekt im Kopf?

Beschreiben Sie, was in der Halle passieren muss, und wir melden uns mit einem Vorgehen, dem Spezialisten, der es ausführen würde, und einem Budget, mit dem Sie arbeiten können.