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Verladetechnik

Verladerampen im Vergleich

Drei Familien lösen dieselbe Aufgabe auf sehr verschiedene Weise, und die Entscheidung fällt selten am Produkt, sondern an der Frage, ob gebaut werden darf, wie oft verladen wird und wie lange die Lösung halten soll. Diese Seite stellt sie gegenüber.

Verladestellen einer Logistikhalle mit fest eingebauten Rampen und Abdichtungen

Die drei Familien

  • Überladebrücken

    Fest installierte hydraulische, mechanische oder pneumatische Systeme, die den Höhenunterschied zwischen Rampe und Fahrzeugboden ausgleichen. Die stabilste Lösung, und die einzige, die eine Baumaßnahme verlangt.

  • Mobile Verladerampen

    Fahrbare Rampen für wechselnde Standorte und für Betriebe ohne feste Ladestelle. Sie brauchen keine Baugenehmigung und lassen sich weiterverkaufen, wenn sich der Bedarf ändert.

  • Modulare Außenrampen

    Außerhalb des Gebäudes installierte Systeme, die sich ohne Eingriff in die Bausubstanz erweitern lassen, was bei gemieteten Hallen oft der entscheidende Punkt ist.

Woran die Entscheidung wirklich hängt

Die Frequenz entscheidet über die Bauart: wer täglich vielfach verlädt, rechnet eine fest eingebaute Brücke in wenigen Jahren gegen die Zeitersparnis auf, während bei zwei Fahrzeugen pro Woche jede Baumaßnahme unverhältnismäßig ist.

Der Gebäudestatus entscheidet über die Bauform: in einer gemieteten Halle ist eine Lösung, die sich rückstandsfrei entfernen lässt, mehr wert als die technisch beste, und in einem Neubau ist es umgekehrt.

Und die Fahrzeugflotte entscheidet über die Ausstattung. Je unterschiedlicher die Andockhöhen, desto eher lohnt Hydraulik und Vorschub, weil sonst jeder zweite Lkw nachjustiert werden muss.

Was nach der Montage folgt

Verladeanlagen sind Arbeitsmittel und werden geprüft. Für Ladebrücken gilt EN 1398 als einschlägige Norm, und die wiederkehrende Prüfung durch eine sachkundige Person ist unabhängig davon vorgeschrieben.

Für die Wartung sind Intervalle von sechs bis zwölf Monaten üblich, je nach Beanspruchung, und sie sind der Grund, warum eine Anlage nach zehn Jahren noch läuft oder eben nicht. Rejuva übernimmt Wartung und Reparatur auch für Anlagen, die von anderen montiert wurden.

Wie ein Rampenprojekt abläuft

  1. Bedarfsanalyse

    Frequenz, Fahrzeuge, Gebäude und Ziele aufnehmen, und daraus die Familie ableiten, bevor über Fabrikate gesprochen wird.

  2. Vorbereitung

    Auslegung, Genehmigungen und Baustellenvorbereitung, was bei fest eingebauten Lösungen der aufwendigste Teil ist.

  3. Installation

    Fachgerechte Montage durch zertifizierte Techniker.

  4. Inbetriebnahme

    Funktionsprüfung, Schulung der Beschäftigten und Übergabe der Dokumentation.

Rund um die Verladestelle

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